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Salzstadt Staßfurt fährt durchs Land
„Salzstadt Staßfurt“, das ist seit gestern nicht mehr nur der offizielle Name der Stadt im Salzlandkreis, sondern auch eines Regionalzuges. Gemeinsam mit Staßfurts Bürgermeister René Zok taufte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, den Zug auf diesen Namen, der von nun an als Botschafter der Stadt die Tradition des Kaliabbaus in die Regionen Sachsen-Anhalts trägt.
„Mit der Zugtaufe unterstreichen wir heute einmal mehr die Wichtigkeit des Schienenpersonenverkehrs. Der Nahverkehr verbindet nicht nur Oberzentren und Mittelstädte, sondern erschließt auch zahlreiche kleinere Städte und Gemeinden und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Mobilität, Teilhabe und Erreichbarkeit im Land“, erklärte Ministerin Hüskens gestern vor Ort. Staßfurt ist ein wichtiger Regionalverkehrshalt im Salzlandkreis mit ca. 1.000 Ein- und Aussteigern pro Werktag und ist sowohl an die Landeshauptstadt Magdeburg als auch an weitere Regionen Sachsen-Anhalts angebunden.
„Die Zugtaufe ist für uns ein ganz besonderes Ereignis. Im Jahr der Einführung unseres Namenszusatzes ist sie ein sichtbares und werbewirksames Zeichen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Künftig wird die Salzstadt Staßfurt auf den Schienen Sachsen-Anhalts unterwegs sein und den Namen unserer Stadt in viele Regionen tragen. Das macht uns stolz. Besonders freue ich mich, dass der Zug pünktlich zum Salzlandfest und zum 9. Deutschen Königinnentag auf die Reise geht. Vielleicht bringt er am kommenden Wochenende sogar viele Gäste zu uns, die unsere Salzstadt kennenlernen und mit uns feiern möchten“, sagt Bürgermeister René Zok.
Das getaufte Fahrzeug ist darüber hinaus das erste Fahrzeug, das im neuen Landesdesign der Mobilitätsmarke mein-Takt unterwegs ist. Es trägt zur Sichtbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs als Landesaufgabe und zur Wiedererkennbarkeit für die Fahrgäste bei, unabhängig vom jeweiligen Betreiber.
„Mit dem neuen Design machen wir unsere regionale Stärke sichtbar und verbinden Tradition mit Innovation. Für uns ist das eine klare Verpflichtung, die Region mobil zu halten,“ so Geschäftsführerin der Regionalverkehre start Janina Moritz.
Über Start Mitteldeutschland
Die Start Mitteldeutschland GmbH (kurz: start) betreibt seit Dezember 2024 die dieselbetriebenen Regionalverkehrsstrecken in Sachsen-Anhalt und angrenzenden Regionen. Die 16 Bahnlinien decken weite Teilen Sachsen-Anhalts ab und reichen bis Wolfsburg und Goslar in Niedersachsen sowie Erfurt in Thüringen. Auch der Harz-Berlin-Express (HBX) gehört zum 980 Kilometer langen Dieselnetz. Für den Betrieb stehen 54 LiNT-Dieseltriebwagen von Alstom zur Verfügung. Start Mitteldeutschland gehört mit rund 500 Beschäftigten zur Regionalverkehre Start Deutschland GmbH, die eine hundertprozentige Tochter der DB Regio AG ist. Der Standortleiter Markus Hoffmann legt großen Wert auf einen zuverlässigen Rundum-Service für die Aufgabenträger NASA GmbH, Regionalverband Großraum Braunschweig und das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr.
